Peter Habeler

Peter Habeler


weltberühmter Alpinist & Mayrhofens Bergprofessor

Unter dem Motto „jeder hat seinen Everest“ meint Peter, dass jeder nach seinem mentalen und physischen Zustand sich Herausforderungen in punkto Wandern suchen soll. Das Wesentliche ist, seinen inneren Schweinehund bezwingen und sich einer Herausforderung stellen, der man auch gewachsen ist. Egal wie hoch das Ziel oder der Gipfel ist, den man erklimmen möchte, es kommt nur darauf an, sich seinen eigenen Everest zu schaffen. Der Respekt vor der Natur und seinen eigenen Grenzen ist dabei wesentlich.

 


Die schönsten Gipfel sind zu Hause

Fünf Achttausender hat Peter Habeler bezwungen. Die große Leidenschaft des berühmten Mayrhofners sind aber immer die Zillertaler Gipfel geblieben, deren Faszination er in seiner Berg- und Skischule den Gästen vermittelt.

 

Viele Menschen treiben einen großen Aufwand, um dem Glück näher zu kommen, kaufen teure Ausrüstungen und machen endlos lange Reisen. Peter Habeler hat es da viel einfacher. Er ist ein leidenschaftlicher Geher. „Gehen“, sagt der berühmte Bergsteiger, „ist für mich das Maß aller Dinge. Es ist meditativ.“ 

 

Zusammen mit Reinhold Messner hatte er 1974 die Eiger Nordwand in Rekordzeit durchstiegen. Der unumstrittene Höhepunkt seiner Laufbahn war wohl 1978 die Erstbesteigung des Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff ebenfalls zusammen mit Messner. Weitere legendäre Gipfel wie der Nanga Parbat und insgesamt fünf Achttausender sollten noch folgen.

 


Der Heimat verbunden

Klassische Gipfelbesteigungen wie der Große Möseler, der Große Löffler und der Olperer sind für ihn auch heute noch unvergessliche Erlebnisse. Er liebt auch eher einfache Touren, die den ganzen Reiz seiner Heimatberge erleben lassen.

 

Der Zillertaler Höhenweg von der Berliner Hütte bis zur Geraer Hütte ist für ihn eine der schönsten Durchquerungen in den Ostalpen. Die herrliche hochalpine Landschaft am Alpenhauptkamm erleben, unterwegs Murmeltieren und Gemsen begegnen, auch das können eindrucksvolle Höhepunkte sein. Und nicht zu vergessen: Die gemütlichen Hütten.

 

Peter Habler 2
© Mayhofen  

Tipps vom Profi


  • Für ambitionierte Kletterer empfiehlt Peter Habeler die 3.087 Meter hohe Zsigmondyspitze, die man von der Berliner Hütte an der Südwestseite erreicht. Mit ihrem markanten Profil erinnert sie an das berühmte Matterhorn.
  • Ein echter Geheimtipp ist der 3.418 Meter hohe Turnerkamp, der selten begangen wird und Klettereien im dritten und vierten Grad enthält, die oben mit einer traumhaften Aussicht belohnt werden.
     

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