BIKE Transalp powered by Sigma

das Original der Alpenüberquerung mit dem Mountainbike

2017 feiert das Rennen vom 16. bis 22. Juli seinen 20. Geburtstag

Die BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route in acht Etappen, seit 2014 in sieben Tagen über den Alpenhauptkamm bis nach Italien.

Die Jubiläumsausgabe startet in Mayrhofen und führt über Brixen, St. Vigil, St. Christina, Kaltern, Trento sowie Lavarone nach Riva del Garda, wo der traditionsreiche Klassiker bereits zum 17. Mal am Ufer des Gardasees enden wird.

Los geht es von Mayrhofen über das berühmte Pfitscherjoch

... ein klassischer Transalp-Übergang, der übrigens auch Teil der ersten BIKE Transalp 1998 war. Von Sterzing geht es nach Brixen. Hier prüfen wir, ob statt der Radwegorgie im Eisacktal auch der Übergang über das Valser Jöchl möglich wäre. Das hängt noch von einigen Faktoren ab, aber wenn ja, dann wäre diese erste gleich die Königsetappe und nicht nur von den Höhenmetern ein Hammer-Ding.

Von Brixen geht es über die Plose nach St. Vigil. Dort oben warten Trails der "Ehrenkategorie" mit 16:9-Breitwandblick zum Peitlerkofel und in die Geislerspitzen. Ab St. Vigil stößt die Transalp ins Herz der Dolomiten vor. Die Strecke windet sich am massiven Sellastock vorbei zur Steinernen Stadt unter dem Langkofel. Auf der Abfahrt des Sellaronda Hero schießen wir dann hinab nach St. Christina.

Aus dem Grödnertal führt die Strecke über die Seiseralm vorbei am Schlern und bald mit Blicken in den Rosengarten hinüber ins Eggental. Von hier geht es hinab ins Etschtal. Der Fluss wird überquert, bevor es noch einmal kurz bergauf nach Kaltern am See geht. Die Etappe Kaltern-Trento wurde in ähnlicher Form bereits 2014 gefahren. Überm Etschtal führen bei Salurn viele versteckte Wege abwechslungsreich und spannend bis nach Lavis. Ein heißer Ritt durch unbekanntes Land auf vielen kleinen Wald- und Karrenwegen. Im Trentino folgt noch ein Anstieg in Richtung Monte Calisio, um das Bike auf geheimen Trails hinab nach Trento zu zirkeln, und in der historischen Altstadt einen Kaffee zu genießen.

Von hier geht es am nächsten Tag gleich hinauf in Richtung Rifugio Maranza, von wo einige lässige Trails nach Vigolo Vattaro führen. Jetzt klettert die Strecke durch den Wald hinauf zum Passo della Fricca, um später auf Routen der "100 KM DEI FORTI", den berühmten Marathonstrecken auf Militärwegen aus dem 1. Weltkrieg, nach Lavarone auf der Hochebene der "Alpe Cimbra" zu gelangen. Jetzt folgt nur noch der Schlussakkord hinüber nach Riva del Garda, der aber noch einmal rassiges Mountainbiken verspricht.

WE WILL NEVER GROW UP | BIKE Transalp 2017 Trailer

Etappe 1

Mayrhofen - Brixen

Die Königsetappe gleich am ersten Tag, mit allem drin, was eine Transalp braucht: Dabei ist die erste Hälfte von Mayrhofen nach Sterzing ein prominentes Stück, nicht nur beim Rennen. Das berühmte Pfitscherjoch stellt sich Jahr für Jahr tausenden von touristischen Transalplern in den Weg und seit der ersten Transalp Challenge 1998 auch den Rennstartern. Über 1700 Höhenmeter müssen von Mayrhofen abgewickelt werden, zunächst kräftesparend auf Asphalt, später auf einem kleinen Waldweg bis zum Schlegeisspeicher. Und von da über einen Fels- und Wurzelpfad – leider falschrum – recht kräftezehrend bergauf bis zur Lavizalpe. Die letzten 200 Höhenmeter zum Joch sind dann allerdings renoviert worden. War da noch vor Jahren ein ruppiger Karrenweg, den man steil hochschieben musste, wurde vor einigen Jahren ein neuer Weg angelegt, der in gemäßigter Steigung zum höchsten Punkt führt. Hinab ins Pfitschertal führt dann eine rasante Abfahrt auf Forststraßen mit tollen Blicken in die Südtiroler Bergwelt. Weiter nach Sterzing zieht sich der Weg jetzt etwas dahin, kann aber auf Straßen und Forstwegen genutzt werden, um die Beine etwas zu schonen. Für den zweiten Berg. Nun soll es, so der Plan, kurz nach Brixen noch einmal hinaufgehen, zum Valser Jöchl. So hauen wir zwar über 800 Höhenmeter auf die altgediente Route Mayrhofen-Brixen drauf. Aua! Dafür fällt aber der lange Radweg im engen Eisacktal weg und wird ersetzt durch einen anständigen Mountainbike-Berg mit tollem Weitblick und einer spannenden Abfahrt hinab nach Brixen, die auch einige versteckte Pfade bereithält. Auf den letzten Metern zirkelt man zwischen den Weinplantagen mit Blick auf den Dom und die Stadt ins Herz von Brixen. 50 Prozent Transalp-Historie und 50 Prozent neue Bike-Erlebnisse verbinden sich zu einer Sahne-Etappe, die Spaß macht. Da tun dann die 3000Plus-Höhenmeter nicht mehr ganz so weh.