Haut und Haar – was im Winter dafür wichtig ist

Im Winter, der kalten Jahreszeit ist es ganz besonders wichtig unseren Körper gut zu behandeln und vor allem Haut und Haar‘ richtig zu pflegen. Dazu habe ich für euch ein paar Tipps gesammelt, damit ihr möglichst gepflegt durch die heurigen Wintermonate kommt!

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Körperpflege

Im Winter, der kalten Jahreszeit ist es ganz besonders wichtig unseren Körper gut zu behandeln und vor allem Haut und Haar‘ richtig zu pflegen. Dazu habe ich für euch ein paar Tipps gesammelt, damit ihr möglichst gepflegt durch die heurigen Wintermonate kommt!

 

In der kalten Jahreszeit ist unser größtes Organ – die Haut – ganz besonders sensibel. Trockenheit und Eiseskälte fordern dabei ganz besonders heraus, deshalb sollte man stets die richtigen Mittelchen parat haben und die Haut bei den beißenden Minusgraden gut schützen. Das Minus vor den Temperaturen bedeutet für unsere Haut nämlich Stress. Wir sind im Winter extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Zuerst noch in der gemütlich-warm beheizten Stube zu Hause fühlt sich die Haut wohl und „entspannt“. Sobald es dann allerdings nach draußen in die stechende Kälte geht, spürt man das unangenehme Kribbeln auf der Haut. Hautirritationen wie rote Flecken, der sogenannte „Haarnigel“ sind die Folge. Die Haut ist schlicht und einfach überfordert. Jetzt ist es wichtig, nachhaltig zu pflegen und die Haut zu verwöhnen und passende Hautpflegeprodukte zu finden. Ich habe mich durchprobiert und ein paar tolle Produkte für euch gefunden.

Auszeit in der Badewanne

Damit der Körper erst einmal „herunterfahren“ kann, tut man ihm mit einem entspannenden Bad einen großen Gefallen. Ein heißes Bad kann Wunder bewirken. Es entspannt, regt die Organe an, entlastet das Immunsystem. Doch auch beim Baden lässt sich einiges falsch machen. Temperatur und Dauer sind wichtig, Badezusätze und Wassermenge ebenso. Das Wasser sollte in der Regel nicht mehr als 38°C haben. Die Auszeit in der Badewanne sollte  im Durchschnitt zwischen 10 und 15 Minuten dauern. Badezusätze enthalten meist Pflanzenextrakte. Über das Einatmen oder auch direkt über die Haut wirken die ätherischer Öle auf unseren Körper, den Kreislauf und den gesamten Organismus. Ich hab mich für euch mit diesen zwei Entspannungsölen in die Wanne gelegt:

 

Entspannung pur mit Lavendel und Eukalyptus. Foto: Kristin A.E

Zirbenöl für die Wanne. Foto: Kristin A. E

 

 

Pflege für Körper und Gesicht

Die Haut benötigt bei kaltem Temperaturen viel Feuchtigkeit. Produkte, die Oliven-, Mandel- oder Kokosöl, Milch und/oder Honig enthalten, eignen sich dafür besonders gut, da sie die Haut nachhaltig pflegen und „feucht“ halten. Am besten man nimmt sich 5-10 Minuten Zeit, um die Öle und Cremen auch sanft einmassieren zu können Das tut der Haut wohl und sorgt auch für Entspannung. Vielleicht hat man ja das Glück einen Masseur zum Partner zu haben, dann wird das Ganze schnell zum unvergesslichen Wellness-Erlebnis.

 

Einen Haselnussgroßen Tropfen in die Hand geben. Foto: Kristin A.E.

Meine Empfehlung: Mandel, Kokos oder Olivenöle! Foto: Kristin A.E.

Sanft in die Haut einmassieren. Foto: Kristin A.E.

 

Gesichtspflege

Sandelholzöl von CLARINS – Foto: Kristin A.E

Das Gesicht ist noch eine Spur sensibler als der Rest unseres Körpers, daher braucht es hierfür auch eine spezielle Pflege. Wichtig: Produkte mit chemischen Parfum-Stoffen und Parabenen am besten vermeiden – diese Stoffe zu verarbeiten bedeutet neben der Kälte nur zusätzlichen Stress für die Haut. Bevor aber geschmiert wird, muss erst mal ordentlich gereinigt werden und dafür braucht es keine allzu teuren Reinigungsmittel – es funktioniert auch unkompliziert und einfach. Im Prinzip benötigt man nur lauwarmes Wasser und eventuell eine Ringelblumen-Seife, die die Haut beim Waschen schont und eine sanfte Schutzschicht darüber legt. Das Gesicht dann vorsichtig abtrocknen und das Öl oder auch die Creme, je nachdem ob man eher der ölige oder cremige Typ ist, im Anschluss vorsichtig mit sanften Kreisbewegungen einmassieren. Ich persönlich bin der „ölige“ Typ und ein großer Fan von den Clarins-Reihe – wie dieses hier im Foto – Sandelholz-Öl. Hier spielt auch das Aroma eine große Rolle – Sandelholz wirkt entspannend und beruhigend. Optimal vor dem Einschlafen zum Herunterkommen vom stressigen Arbeitstag.

 

Und zum Schluss noch der Körperbereich ganz oben: unsere Haare!

Neben den falschen Pflegeprodukten oder zu vielem Glätten kann das Haar auch aufgrund der eisigen Temperaturen im Winter austrocknen. So wie für die Haut gilt es auch bei den Haaren ausreichend Feuchtigkeit hinzu zu fügen. Zu dem regelmäßigen Haare waschen empfehle ich ein Mal pro Woche eine Haarkur. Wie funktioniert’s? Haare wie gewohnt wasche, mit Shampoo je nach Haarlänge 1 bis 2 Mal einreiben, auswaschen und schließlich die Haarkur auftragen. Die Kur muss dann „ziehen“ – meistens zwischen 2 bis 5 Minuten. Dann werden die Haare noch einmal gewaschen, getrocknet und zum Schluss sachte gekämmt. Die Kur duftet nicht nur herrlich, sondern macht das Haar auch kämmbarer und glänzender.

 

Großzügig Haarkur verwenden. Foto: Kristin A.E

Einreiben, einwirken lassen und dann auswaschen. Foto: Kristin A.E

Gut durchkämmen. Foto: Kristin A.E

 

So, jetzt aber! Haut und Haar‘ sind gerüstet für den Winter – lieber Schnee du darfst jetzt kommen!

 

Im Winter auch nicht auf das Schwitzen vergessen – Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine unterstützen unsere Abwehrkräft – hier gibt’s mehr Infos dazu.

Und nach dem Schifahren, Tourengehen oder Rodeln, freuen sich unsere Muskeln über eine wohltuende Massage – hier könnt ihr mehr dazu erfahren.

 

 

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