RISE&FALL mal ganz anders

Sonntag, 24. Juni 2018: Wolkenlos, in der Früh um 6.00 Uhr bereits +17 Grad. Das ist das perfekte Wetter für eine Wanderung in die schönen Zillertaler Berge. Aber was hat das mit RISE&FALL zu tun?
RISE&FALL 2018

©Dominic Ebenbichler

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Ich, Sommertyp durch und durch, beschließe, zum Schwarzsee oberhalb der Berliner Hütte zu wandern. Schnell packe ich meinen Rucksack in Vorfreude, den sommerlichen Tag so richtig genießen zu können. Über die Forststraße gehe ich rauf bis zur Grawandhütte. Die Sonne blinzelt bereits über den Bergrücken hervor. Innerhalb einer halben Stunde wird es um gefühlte 10 Grad wärmer. Der Weg – er zieht sich – wird nicht umsonst „der Schinder“ genannt. Ich überlege gerade, wie es denn jetzt im Schwimmbad wäre….und werfe den Gedanken sofort wieder weg, denn bei der Grawandhütte angekommen stärke ich mich bei einem ausgiebigen Frühstück (im Schatten).

©Elisabeth Frontull

 

 

Nach der kurzen Rast und Stärkung ist die Motivation zurückgekehrt und ich gehe vorbei an sagenhaften Wasserfällen, an Almen bis zur Schlucht, durchquere sie und bin schon bei der Alpenrose. Eine frische Brise fegt vom Schwarzenstein her und der Aufstieg zur Berliner Hütte beginnt. Um endlich mein Ziel, den Schwarzsee, zu erreichen, kehre ich nun nicht ein sondern mache mich schnurstracks auf den Weg zum Schwarzsee. Es wird wärmer und wärmer und mir kommt der Gedanke, ob ich wohl wirklich ein Sommertyp bin…ich zweifle schon stark daran.

Endlich – da ist er, der Schwarzsee! Nach vier Stunden Gehzeit bin ich um 11.30 Uhr am Ziel, lasse meine Füße im eiskalten Wasser baumeln und lege mich anschließend zurück in das Gras. Ich schließe die Augen und habe nur noch Winterbilder vor meinen Augen. Ich schlafe ein und träume von Schnee, von der eisigen Luft, von Action und höre im Traum Menschen klatschen und „Hop hop hop“ schreien. Die Talstation der Ahornbahn, viele motivierte Skibergsteiger, die beim Start nervös sind wie Pferde, die man zügeln muss. Ein Schuss fällt und die gesamte Meute springt über die Ahorn-Talabfahrt bergauf, in Windeseile. Dann sehe ich ganz viele Paragleiter, die wie bunte Tupfen am stahlblauen Himmel aussehen, Mountainbiker, die trotz Schnee in die Pedale treten, als gäbe es kein Morgen und Skifahrer, die beinahe um ihr Leben die Ahorn Talabfahrt runter rasen! Fertige Gesichter im Zielstadion, Körper, die übersäuert sind, außer Atem und dennoch ein Lächeln vor Stolz im Gesicht haben. Ich wache auf. Was war das jetzt? Ich schaue mich um, der Schwarzsee plätschert vor mir hin, die Almrosen erblühen rundherum und nirgendwo ist Schnee zu sehen. Da habe ich doch glatt mitten im Sommer vom RISE&FALL geträumt. Von diesem einmaligen Erlebnis, dabei gewesen zu sein. 

RISE&FALL 2018
©Michael Werlberger
RISE&FALL 2018
©Michael Werlberger
RISE&FALL 2018
©Dominic Ebenbichler

Ich packe zusammen und gehe wieder in Richtung Tal. Auf dem Weg hinunter, bei brütender Hitze, bin ich der felsenfesten Überzeugung, doch ein Wintertyp zu sein und mich bereits jetzt im Sommer auf RISE&FALL zu freuen, der am 15. Dezember in Mayrhofen stattfinden wird. By the way: Neu im Programm sind die OUTDOOR GUIDING DAYS von Freitag, 14.  bis Sonntag, 16.12.2018. Anfänger oder Fortgeschrittene, Sommer- oder Wintertypen, haben die Möglichkeit, mit professionellen Guides die Sportarten zu erlernen bzw. zu trainieren. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.riseandfall.at. Solltest du als aktiver Sportler dabei sein wollen, so solltest du dich so schnell wie möglich anmelden, denn die Startplätze sind begrenzt. 

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