Das erste Kribbeln in den Beinen – Skitouren rund um Mayrhofen

Zuerst sträubt man sich, will es nicht wahrhaben. Dann aber sickert es ein, man akzeptiert bei den ersten Schneeflocken: der Winter ist in Mayrhofen angekommen. Darauf folgt ein stetiger Drang: Raus in die frische Luft, Bewegung, Erfolgserlebnisse in den Bergen. Kribbeln in den Beinen? Skitouren gehen!

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Schneepracht

Zuerst sträubt man sich, will es nicht wahrhaben. Dann aber sickert es ein, man akzeptiert bei den ersten Schneeflocken: der Winter ist in Mayrhofen angekommen. Darauf folgt ein stetiger Drang: Raus in die frische Luft, Bewegung, Erfolgserlebnisse in den Bergen. Kribbeln in den Beinen? Skitouren gehen!

 

Ein junger Winter – eine erste Herausforderung.

Dieser Ahorn! Gemeint ist nicht der Baum mit dem Sirup – aber etwas, das ein ähnlich wohliges Gefühl vermittelt wie ein Pancake der in Ahornsirup schwimmt. Der Berg Ahorn, der Hausberg der Mayrhofner. Im Sommer per pedes – mit Einkehrschwung in die Ahornbahn oder ohne – und im Winter mit Tourenski… Wir wählen die sportliche Variante und schnallen unseren Tourenski schon am Parkplatz der Ahornbahn (658 Meter) inmitten von Mayrhofen an.

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Traumhafte Kulissen ergeben sich beim Marschieren. Foto: Kirstin A. E.

Los geht's

Das 1. Kribbeln – auf die Plätze, fertig, Feuer, los! Foto: Kirstin A.E.

Vorbei am Wirtshaus Wiesenhof (Einkehr ausdrücklich erlaubt!) ziehen wir unsere Felle immer höher den Hauserer Berg hinauf. In südlicher Richtung erblicken wir nun nach ca. 1 bis 1,5 Stunden (variiert nach Dauer des Einkehrschwungs und der Fitness) die Bergstation des Ahorns. Auch hier wäre ein Einkehrschwung in das Panorama Cafe und Restaurant möglich. Der Gipfelanstieg würde dabei allerdings ins Wasser fallen… Also machen wir uns beseelt auf um den Gipfel des Filzenkogels (2227 Meter) zu erklimmen – hier folgt eine kurze Abfahrt (also Felle runter von den Skiern!) bevor man über das Fellenbergkar das Ziel erreicht: den Gipfel der Ahornspitze (2973 Meter)! Den Gipfel des Mayrhofner Lebensgefühls!

ACHTUNG! Die Tour hat ein paar steile Stellen: die Abfahrt vom Filzenkogel, das letzte Stück auf den Kamm vor dem Gipfelgrat und den Steilhang beim Rückweg zur Bergstation der Ahornbahn. Folglich sollte man den Anstieg nur bei sicheren Schneeverhältnissen machen!

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Kurze Verschnaufpause. Foto: Kirstin A. E.

Evtl. packt man zur Sicherheit Steigeisen ein, denn bei Vereisung kann der Gipfelgrat heikel sein. Dank der beschneiten Piste ist diese Tour aber vor allem bei wenig Schnee im Tal ein guter Tourentipp! Außerdem kann man die Tour abkürzen in dem man die Ahornbahn nimmt und den Gipfelanstieg von der Bergstation in Angriff nimmt. Infos zur Ahornbahn: www.mayrhofner-bergbahnen.com

Schneewunder

Romantische Skitour für Erwachsene mit oder ohne Kids.

Kontrastprogramm, Zwischendurch-Programm oder einfach mal gemütlich? Vielleicht sogar romantisch? Dann haben wir eine perfekte Skitour in petto: die ca. zweistündige Tour auf den Rastkogel. Dabei werden knapp 430 Höhenmeter überwunden – diese Tour eignet sich durchaus auch für quengelnde Kinder. Am Hochschwendberg in Hippach parkt man für 3 Euro auf dem Parkplatz der Atlas Sportalm – nein, diese Alm ist nicht als erste Einkehr gedacht! Von dort spurt man bei frischem Schnee bis kurz vor dem Mauthäuschen, das sich knapp oberhalb der Sportalm befindet. Hier beginnt die Route – zuerst über einen steileren Hang hinauf.  Leicht ansteigend geht es nunmehr weiter bis zur Rastkogelhütte. Im direkten Blickfeld befinden sich immer der Roßkopf und links daneben der Rastkogel – zwei Berge die für geübte Skitourengeher ein beliebtes Ziel darstellen. Nun die Qual der Wahl und vielleicht ein leicht entnervtes Gespräch mit dem Partner und/oder den Kindern: Weitergehen oder nicht? Von der Hüttenterrasse genießt man eine atemberaubende Bergkulisse. Man sieht die Zillertaler Alpen von der Reichenspitze, über die Ahornspitze bis zur Zigmondyspitze. Vom Gipfel des Rastkogels sieht man noch viel mehr…

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