Wandern und die Natur entdecken: Die schönsten Bergseen

Um einen entspannten Urlaub in der freien Natur zu erleben, ist es nicht notwendig, immer weite Wege auf sich nehmen. Manchmal ist das Gute ganz in der Nähe anzutreffen. Urlaub kann so schön sein – und dabei noch so gut zu erreichen: Tirol gilt als ein beliebtes Urlaubsziel, im Winter wie im Sommer.

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Friesenbergsee

Um einen entspannten Urlaub in der freien Natur zu erleben, ist es nicht notwendig, immer weite Wege auf sich nehmen. Manchmal ist das Gute ganz in der Nähe anzutreffen. Urlaub kann so schön sein – und dabei noch so gut zu erreichen: Tirol gilt als ein beliebtes Urlaubsziel, im Winter wie im Sommer.

 

Diese drei Destinationen laden ein, die Natur zu erleben und den Urlaub an einem idyllischen Bergsee zu verbringen:

Schwarzsee im Zillertal

Schwarzsee © Hermann Muigg

Der Schwarzsee im Zemmgrund

Der Schwarzsee befindet sich am Ende des Zemmgrundes im Zillertal, etwa eineinhalb Stunden Gehzeit von der Berliner Hütte auf 2.472 Höhenmetern. Bei idealem Wetter spiegeln sich die Zillertaler Alpen im Schwarzsee. Der Ausblick ist grandios. Vom Schwarzsee geht es entweder über die Mörchnerscharte in das Floitental oder über die Melkerscharte in das Gunggltal. Der schönste und auffälligste Berg am Schwarzsee ist zweifelsohne die Zygmondyspitze, auch Feldkopf genannt, auf dem seit Juni 2016 ein neues Gipfelkreuz steht. Dieses wurde von der Bergrettung Ginzling in mühevoller Arbeit hochgebracht und den Bergsteigern überlassen. Der Weg zum Schwarzsee ist für Familien bestens geeignet. Vom Gasthof Breitlahner bis zum Schwarzsee muss man mit einer Gehzeit von etwa fünf Stunden rechnen, daher empfiehlt sich eine Übernachtung auf der Grawandhütte, Alpenrose oder Berliner Hütte.

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Der Friesenbergsee: Karger Charme und mystische Stimmung

Friesenberghaus im Zillertal

Friesenberghaus © Andreas Kitschmer

Knapp unterhalb des Friesenberghauses, die höchstgelegene bewirtschaftete Hütte in den Zillertaler Alpen auf 2.472 Metern Seehöhe, liegt der Friesenbergsee in der kargen Landschaft. Vom Schlegeis Stausee ist man in rund zweieinhalb Stunden beim See und auf der Hütte. Empfehlenswert ist eine Wanderung zum Petersköpfl – ein wahrer Kraftplatz in den Zillertaler Alpen. Unzählige Steinmännchen säumen den Platz am Petersköpfl. Gerade bei Sonnenaufgang oder auch in der Dämmerung wird hier durch das Lichtspiel eine mystische Stimmung wahrgenommen.

Penkensee in Mayrhofen

Penkensee © Florian Schüppel

Naturspektakel am Penkensee

Von der Bergstation der Penkenbahn läuft man etwa zehn Minuten zum Penkensee, den die Einheimischen liebevoll als „Penkenlake“ bezeichnen. Direkt daneben steht die Alpenvereinshütte. Der See liegt, obwohl mitten in einem Skigebiet, so abgelegen, dass man ihn nur findet, wenn man weiß, wo man nach ihm suchen muss. Für Kinder bietet die Penkenlake viele Naturspektakel: Fische können beobachtet, Steine auf die Wasseroberfläche geworfen werden und auch für den Badespaß ist der Penkensee die richtige Wahl. Der Penkensee ist für jeden gut zu erreichen, da er nur einen Katzensprung von der Bergstation entfernt ist.

 

 

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Naturpark Facts

Naturpark Zillertaler Alpen

Naturpark des Jahres 2015

Der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen umfasst eine Fläche von 422 km² und erstreckt sich von ca. 1000 m auf bis zu 3510 m. Wer das gesamte Gebiet durchwandern möchte, ist sieben Tage unterwegs.

Acht Schutzhütten
, zahlreiche Dreitausender mit schroffen Felswänden und eine einmalige Vegetation runden den Charakter dieser hochalpinen Gebirgslandschaft ab. Auch seltene Tierarten haben hier ihre Heimat gefunden und können neben Wanderern, Bergsteigern und Naturliebhabern seit bereits mehr als 150 Jahren in dieser naturnahen Landschaft in Einklang leben.

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