Das erste Mal am Gletscher - Bergtour auf den Schwarzenstein

Die beiden Schwestern Kathi und Luzia durften sich als Gewinnerinnen des 2. Mayrhofner Friendship Trips über ein besonderes Abenteuer freuen: Eine mehrtägige Höhenwanderung zum Schwarzenstein (3.369 m) inklusive Übernachtung, Bergführer, Fotobegleitung und hochwertige Ausrüstung.
Gletschertour zum Schwarzenstein

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Gemütlicher Beginn

Vom Naturparkhaus im Bergsteigerdorf Ginzling ging es am frühen Freitag Nachmittag per Bergtaxi bis zur Materialseilbahn der Greizer Hütte. Von dort erwartete die Gewinnerinnen eine traumhaft schöne Wanderung hinauf zur Hütte auf 2.227 Metern. 

 

Auf der Strecke vorbei an plätschernden Wasserfällen und schroffen Felswänden war ob des herrlichen Wetters einiges los. „Im Gegensatz zu unserer Heimat, dem Mühlviertel, sind wir in Mayrhofen umgeben von beeindruckenden Bergen. Dementsprechend herausfordernd und atemberaubend ist auch das Bergsteigen hier“, war Kathi begeistert. 

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Tierischer Empfang auf der Greizer Hütte

Angekommen auf der 123 Jahre alten Hütte, wurde den beiden erstmal ein herzhafter Willkommensschnaps kredenzt. Die größere Überraschung war allerdings die Ziege, die unmittelbar bei der Ankunft direkt in Richtung Küche marschierte. „Unsere Ziegen melden sich immer automatisch, wenn es Zeit zum Melken ist“, erklärte der Hüttenwirt augenzwinkernd. 

Um auch geistig auf der Greizer Hütte anzukommen, genossen Kathi und Luzia ein wenig die traumhafte Aussicht auf die Zillertaler Alpen. Nach dem Bezug des Vier-Bett-Zimmers ließen die Schwestern den Abend in einer geselligen Runde ausklingen. Ausgelassene Stimmung und traditionelle Musik sorgten in der randvollen Hütte für ein unterhaltsames Miteinander.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Aufgrund der ungünstigen Wetterprognose am Nachmittag stand das Frühstück am Samstag bereits um 05:00 Uhr auf dem Programm. Als Belohnung durften sich Kathi und Luzia auf dem Weg zum Schwarzenstein-Gipfel am Sonnenaufgang inmitten der tiroler Bergwelt erfreuen. Zuerst mussten die beiden jedoch einige Geröllfelder überqueren – aufgrund der nassen Bedingungen eine echte Herausforderung, die von den beiden jedoch mit Bravour gemeistert wurde. 

Am Fuße des Gletschers angekommen, begleitete Kathi und Luzia ein dichtes Wolkenmeer auf dem Weg nach oben. „Die Überquerung von Eisbrüchen, Schneefeldern und Gletscherspalten mit Steigeisen war aber auch ohne Panoramaausblick ein einzigartiges Erlebnis für uns“ war Luiza, die wie ihre Schwester noch nie zuvor einen Gletscher betreten hatte, begeistert. Dank dem brandneuen Salewa-Outfit stellten die winterlichen Bedingungen auf den letzten Metern keinerlei Probleme dar.  

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Gletschertour auf den Schwarzenstein
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Gletschertour auf den Schwarzenstein
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Gletschertour auf den Schwarzenstein
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Überwältigende Glücksgefühle

Endlich am Gipfel angekommen, verspürten Kathi und Luzia einen Mix aus unbeschreiblichen Glücksgefühlen und ehrlicher Dankbarkeit. 

Bei der Gipfeljause stand der Genuss des Moments im Vordergrund, bevor sich die Naturfreunde beim – teilweise endlos erscheinenden – Abstieg in Richtung Berliner Hütte (2.044 m) an der einzigartigen Fauna und Flora des Zillertals erfreuten.

Auf den Spuren von Harry Potter

„Österreichische Almhütte oder englisches Märchenschloss?“ – Das war der erste Gedanke, der den beiden Gewinnerinnen bei der Ankunft in der Berliner Hütte kurz vor 17:00 Uhr in den Sinn kam. Denn die außergewöhnliche denkmalgeschützte Alpenvereinshütte erinnerte Kathi und Luiza eher an Harry Potters Hogwarts-Internat, als eine klassische Almhütte. 

Erschöpft und glücklich zugleich ließen sich die Schwestern mit kulinarischen Schmankerln verwöhnen, während es draußen sintflutartig zu regnen begann. Die starken Regenfälle, die den kleinen Bach hinter der Hütte in einen reißenden Fluss verwandelten, machten das gesellige Kartenspielen in der Stube umso gemütlicher.

Mystischer Ausklang

Am Sonntag hatte der Regen glücklicherweise nachgelassen, trotzdem kam aufgrund der nassen Bedingungen noch einmal die gesamte Regenausrüstung zum Einsatz. Der leichte Regen gepaart mit den mystischen Nebelschwaden hüllte die Felsen und Wälder beim Abstieg in ganz spezielle Farben, wodurch sich die Zillertaler Berge von einer gänzlich neuen Seite zeigten. 

Nach zweieinhalb Stunden erreichten Kathi und Luiza schließlich Breitlahner, von der es mit dem Bus zurück ging zum Auto. Von dem gelungenen Wochenende zeigten sich die beiden hellauf begeistert: „Jeder Abschnitt der Wanderung war auf seine eigene Weise ganz besonders. Es wird ein wenig dauern, bis wir die vielen einzigartigen Eindrücke, die wir hier erlebt haben, verarbeitet haben.“

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