Panorama, Gletscher und ein bißchen Mayrhofen – der Blick vom Ahorn auf den Rest der Welt.

Wer kennt das nicht? Das steht man auf diesem Berg und vor einem ein volles Panorama von noch mehr Bergen. Am Horizont türmen sich die Berge sogar in windige Höhen, einige davon mit ewigem, weißen Eis bedeckt. Dazwischen, halb versteckt unter Gipfel, Zinnen und Karren blitzt auch noch ein Bergsee hervor, ein Wasserfall donnerst rauschend in die Tiefe.

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Foto: Kristina Erhard

Wer kennt das nicht? Das steht man auf diesem Berg und vor einem ein volles Panorama von noch mehr Bergen. Am Horizont türmen sich die Berge sogar in windige Höhen, einige davon mit ewigem, weißen Eis bedeckt. Dazwischen, halb versteckt unter Gipfel, Zinnen und Karren blitzt auch noch ein Bergsee hervor, ein Wasserfall donnerst rauschend in die Tiefe. Wenn man jetzt nur wüsste, wie sie heißen – all diese Berge, Seen und Gletscher. Zwischenzeitlich gibt es dafür sogar Apps, die über die Handykamera die Berge benennen können. Alles Standort-optimiert und Internet vorausgesetzt. Eine gute, alte Alpenvereinskarte tut es auch – sofern man sie zu lesen vermag. Panoramatafeln an den Wanderwegen schaffen ebenfalls Abhilfe. So auch am Ahorn, dem Ausflugsberg der Mayrhofner. Der Artikel soll sich somit diesem spezifischen Panorama widmen.

 

Eine kleine Geländeansprache – der Blick auf den Tuxer Hauptkamm, den Penken und das Zillertal.

 

Ganz links im Bild der Tuxer Hauptkamm - mittig die Tuxer Voralpen mit der Hippoldspitze (2.643m) - und rechts der Übergang zum Penken. Foto: Kristina Erhard

Der Penken und im Hintergrund der Kraxentrager und Marchkopf. Foto: Kristina Erhard

Das Zillertal in seiner ganzen Pracht: zu unseren Füßen Mayrhofen, weiter nördlich Zell am Ziller und in der Ferne das Karwendel. Foto: Kristina Erhard

 

Da stehen wir nun. Am Ahorn. Mit der Gondel sind wir in null komm nichts über 1000 Höhenmeter hochgefahren, das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite. Und da ist sie schon: die unfassbare Bergwelt mit einer Fernsicht, die ihresgleichen sucht. Nur, was sehen wir da eigentlich? Runde Berge, spitze Berge und sehr hohe Berge, dazwischen  breite und schmale Täler. Gehen wir also mit kartographischem System vor. Von der stylischen Bergstation der Ahornbahn, die sich als dunkler Quader vom sanften Hochplateau abhebt, halten wir uns scharf rechts und betreten die Außenterrasse des Café und Bistros Freiraum. Wie der Name schon verlauten lässt, bietet uns die Terrasse des schmucken Bistros einen fulminanten, fast freischwebenden Blick auf das gesamte Zillertal in leicht nord-westlicher Richtung bis hin zur Karwendel-Bergkette.

Eine kleine Geländeansprache – der Blick auf Brandberg und den Brandberger Kolm.

 

Das Dörfchen Brandberg mit seinen Bergbauernhöfen, weiter rechts der markante Brandberger Kolm. Foto: Kristina Erhard

Vom Brandberger Kolm führt der Blick direkt auf die Ahornspitze, den Zillergrund mit seinen Gipfeln kann man dahinter erahnen. Foto: Kristina Erhard

 

Von der Bergstation Ahorn laufen wir ein paar Schritte einem Pfad entlang zu einer, von gedungenem Holz eingefassten Aussichtsstation mit zwei gemütlichen Sitzbänken. Auf eine der Bänke geklettert, sieht man frontal auf den Brandberger Kolm und weiter links davon auch auf die einzelnen Bergbauernhöfe von Brandberg, die irgendwie erhaben inmitten von Bergwiesen der Sonne liegen. Irgendwie sehr idyllisch – zumindest für das Panorama. Könnte man hier nun um die Ecke schauen, dann würde man den Zillergrund mit seinem großen Speichersee sehen. Dafür müsste man allerdings auf den fast 3000 Meter hohen Ahorn kraxeln, der sich rechts von unserem Standort leicht angezuckert bewundert lässt.

Eine kleine Geländeansprache – der Blick auf den Großen Löffler und den Löfflerkees.

 

Die Gletscher - hier im Zillertal auch Kees genannt - glitzern in der Sonne: unter dem höchsten Berg der Große Löffler (3.379m) der Löfflerkees, daneben der Lapenkees. Foto: Kristina Erhard

Der Naturpark erstreckt sich von der Reichenspitze im Osten bis zum Olperer im Westen und von Mayrhofen im Norden bis zum Alpenhauptkamm im Süden. Das Gebiet umfasst sämtliche prägende Höhenstufen der Alpen – von der landwirtschaftlich genutzten Talsohle hinauf zur Waldgrenze in den Almbereich und weiter in die Region der Gletscher. Foto: Kristina Erhard

Panorama und Fernsicht am Ahorn. Foto: Kristina Erhard

Die Panoramaplattform widmet sich auch den Gletscher-Phänomenen. Foto: Kristina Erhard

 

Wir wandern in südwestlicher Richtung einen gemütlichen Weg entlang – vorbei an der urigen Jausenstation Filzenstadl zur Panoramaplattform Stilluptal. Wahrhaft majestätisch thronen die Gletscher-überzogenen 3000ender der Zillertaler Alpen südwestlich des Ahornplateaus in der Ferne – eingefasst in den Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen. Die Plattform bietet ein überdachtes Plätzchen von dem aus man das gesamte Hochgebirge auf sich wirken lassen kann. Manchmal tut das gut. Einfach abschalten und die Berge betrachten, die sich seit tausenden von Jahren langsam in die Höhe schieben. Durch die afrikanische Kontinentalplatte, die sich gegen die europäische Kontinentalplatte schiebt, sind die Alpen nämlich erst entstanden. Das erdgeschichtlich relativ junge Gebirge wächst Jahr für Jahr um einige Zentimeter, die meist durch die natürliche Erosion durch Wind und Wasser wieder abgetragen wird. Trotzdem: nichts steht still, alles bewegt sich. Selbst wenn es auf den ersten Blick nicht den Anschein macht.

Und wir bewegen uns zurück zur Bergstation der Ahornbahn. Mit einem kleinen bisschen Wissen reicher.

 

 

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