Zillertaler Granat – Praline a la Mozartkugel

Zart schmelzendes Mandelnougat in Kombination mit Johannisbeermarzipan: Der Zillertaler Granat – auch Zillertaler Mozartkugel genannt – ist ein Souvenier, das man bestimmt nicht verstauben lässt. Seit über 21 Jahren wird die Praline im Traditionscafe Kostner in Mayrhofen hergestellt. Wir besuchen die Geburtsstätte der Zillertaler Granaten.

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Süße Verführung aus Mayrhofen erobert die Welt

Zart schmelzendes Mandelnougat in Kombination mit Johannisbeermarzipan: Der Zillertaler Granat – auch Zillertaler Mozartkugel genannt – ist ein Souvenier, das man bestimmt nicht verstauben lässt. Seit über 21 Jahren wird die Praline im Traditionscafe Kostner in Mayrhofen hergestellt. Wir besuchen die Geburtsstätte der Zillertaler Granaten.

Zillertaler Granat versus Salzburger Mozartkugel

Karl Kostner

Herr Kostner mit seinen leckeren Zillertaler Granaten.

Schon seit 1933 ist die Bäckerei und das Café Kostner in Mayrhofen in Familienbesitz. Karl Kostner erweiterte den Betrieb um die Konditorei und das Café. Carl-Peter Kostner übernahm von seinem Vater nicht nur das Haus, sondern auch die Leidenschaft für die Backwaren. Der kreative Bäcker- und Konditormeister ist bekannt für seine außergewöhnlichen Kreationen und einzigartigen Süßigkeiten. Immer wieder werden neue Spezialitäten hergestellt, wie vor 21 Jahren, als der Zillertaler Granat entstand. „Mein Ziel war ein Pendant zur Salzburger Mozartkugel zu kreieren. Natürlich mit Produkten, die zum Zillertal passen.“, verrät Carl Peter Kostner über die Praline aus Tirol.

Süßigkeit von innen

Die Füllung wurde von der Familie entwickelt.

Füllung der Praline überzeugt Kunden

Der Name Zillertaler Granat fiel Carl Peter Kostner spontan ein: „Zillertal, damit man weiß wo die Praline herkommt und Granat, weil das Tal bekannt ist für die schönen roten Kristalle, aus denen edler Trachtenschmuck hergestellt wird.“. Gemeinsam mit einem Granatenspezialisten ließ er die richtige Form schleifen und mit seiner Familie entwickelte er die einmalige Füllung. „Wir entschieden uns für Füllung aus Mandelnougat und Johannisbeermarzipan umhüllt von feiner Zartbitterschokolade. Die Ribisel, so heißen die Johannisbeeren im Zillertal sind für das Tal typisch. Diese Kombination macht die Praline so einzigartig.“, macht Carl Peter Kostner Lust auf mehr.

Schachteln im Zillertal-Style

Peter Kostners Granaten

Die Verpackung entspricht dem Zillertaler Stil.

 

Nicht nur die Praline an sich, sondern auch die Verpackung ist dem Zillertal angepasst.

„Die Schachtel ist rot – wie der Zillertaler Granat. Darauf befindet das Portrait eines Trachtenmannes mit schwarzer Krawatte und typischem Zillertaler Lodenjanker und Trachtenhut.“, informiert der Konditor.

Seit die Praline 1994 auf der Zillertaler Messe vorgestellt wurde, gewinnt sie immer mehr an Bekanntheit.

 

 

Zillertaler Granat in der Schachtel

Die Köstlichkeiten aus dem Zillertal wandern bis nach Neuseeland.

Von Mayrhofen bis Neuseeland

Jährlich laufen rund 20.000 Stück über den Ladentisch. Nicht nur Einheimische, auch Touristen wissen die Zillertaler Mozartkugel zu schätzen. Oft finden Gäste die Praline im Zimmer ihrer Unterkunft als Betthupferl vor. Doch auch online boomt das Geschäft mit dem Zillertaler Granat. „Der weiteste Weg, den unsere Pralinen zurückgelegt haben, war nach Amerika und Neuseeland.“, erzählt Carl Peter Kostner stolz. „Aber auch viele aus dem Ort wie zum Beispiel unser Nachbar sind schon süchtig nach der Zillertaler Mozartkugel und holen sich regelmäßig Nachschub.“

Praline wird von Hand gefertigt

Im Familienbetrieb, der bald an die vierte Generation übergeben wird, setzt man vor allem auf hochwertige Ernährung, 100 Prozent biologische Werte und besten Geschmack. Das alles findet sich im Zillertaler Granat wieder. „Wir wissen, wo unsere Produkte herkommen und stellen fast alles per Handarbeit her – von der Füllung bis zum Einpacken. Es gibt bei uns nur ein hilfreiches Gerät, dass das Befüllen der Zillertaler Mozartkugel erleichtert. Alles andere fertigen unsere Mitarbeiter an.“, erklärt der Konditor.

Zillertaler Praline als „Tirol Sweet“

Zillertaler Köstlichkeiten

Granat löst die Mozartkugel im Zillertal ab.

In Carl Peter Kostners Konditorei hat der Zillertaler Granat schon längst die Salzburger Mozartkugel abgelöst. Und noch etwas macht den Bäckermeister stolz: Vor einiger Zeit übergab ihm ein Kollege – Hermann Brunner aus Kufstein – sein Lebenswerk: die „Tirol Sweets“. Unter dem Namen verkauft Carl Peter Kostner nun neben den Andreas Hofer Gulden, den Tiroler Knödeln, den Kufsteiner Talern auch den Zillertaler und den  Zillertaler Granat.

Vierte Generation am Start

Auf die Frage, ob denn der Konditor selbst auch noch ab und an Zillertaler Granate verköstigt, kam eine prompte Antwort: „Der Erzeuger muss seine Produkte doch am liebsten haben, ansonsten ist er falsch am Platz. Ich muss eher aufpassen, dass ich nicht zu viel erwische.“, grinst Carl Peter Kostner, der die Unterstützung seiner Familie sehr schätzt. Von seinen sechs Kindern legte bereits ein Sohn die Meisterprüfung ab, der zweite steht kurz vor dem Abschluss der Konditorlehre. „Schön, dass ich die Leidenschaft mit meiner Familie teilen kann. Es ist auch ein gutes Gefühl, dass die Nachfolge gesichert ist. Die vierte Generation steht schon in den Startlöchern.“, sagt der Bäckermeister abschließend und beißt genussvoll in die Zillertaler Praline.

 

 

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Gutes für Körper, Geist und Seele.

Lass dich von hervorragenden Zillertaler Köstlichkeiten verwöhnen.

Genieße Selbstgemachtes aus der Region, damit der Genuss nicht zu kurz kommt. Zillertaler Krapfen, Melchermuas und Kasspatzn sind fixer Bestandteil des Zillertaler Brauchtums und auf nahezu jedem Fest in der Ferienregion Mayrhofen-Hippach, Zillertal zu finden.

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