Auf den König der Zillertaler Alpen / Tag 1

Pfitscherjoch bis zur Hochfeilerhütte
Von der Bushaltestelle wenige Meter unter der Dominikushütte spazieren wir neben dem Schlegeisstausee dem Fahrweg entlang. Unser Blick schweift über den smaragdgrünen Stausee hinüber zum von Gletscherspalten zerklüfteten Schlegeiskees. Darüber der Große Möseler zur linken und unser Ziel der Begierde zur rechten, der Hochfeiler. Wir erreichen die Jausenstation Zamsgatterl, wo der Zamser Bach in den Stausee mündet und biegen nach der Brücke rechts ab. Ab hier führt uns der Weg durch den Zamser Grund, wo uns anfangs eine lichte Zirben-Lärchenvergesellschaftung aufnimmt. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man vielleicht einen Adler im Tal herumziehen. Über einen in mühevoller Arbeit mit Steinplatten gepflasterten Weg erreichen wir die Lavitzalm (2.095 m). Wer kurz durchschnaufen möchte, kann auf der Alm einen Kaffee trinken und einen Blick in die Naturpark-Ausstellung „pfitscherjoch grenzenlos“ werfen. Nach der Alm geht es kurz bergab und man erreicht den weiten, moorigen Talschluss, der zu unserer Rechten von der grandiosen Moräne des Stampflkees beherrscht wird. Wir folgen der Schotterstraße, die sich gegen das Pfitscher Joch hin zieht. Hier zweigen wir jedoch alsbald in den sogenannten Jochschinder ab. Warum der wohl so heißen mag? Am Scheitelpunkt des Joches (2.248 m) passieren wir die Grenze zu Italien, worauf uns ein markanter Grenzstein aufmerksam macht. Wer sich die Taxikosten zumindest auf dem Hinweg sparen möchte, wandert vorbei am Jochsee und dem Pfitscher Joch-Haus (2.276 m) Richtung Stein im Pfitschertal. Der Weg führt anfangs gemächlich, später steil die Straße zweimal querend Richtung Mais hinab. Wenn wir die Jochstraße zum dritten Mal auf einer Höhe von 1.790 m queren, folgen wir dieser abwärts bis zur nächsten Kehre, die auch als die berühmte "Kehre 3" bekannt ist. Vorbei an einem kleinen Parkplatz folgen wir dem Wegweiser zur Hochfeilerhütte. Wir betreten nun das Landschaftsschutzgebiet Innerpfitsch über einen leicht abfallenden Weg in den Grund des wilden Oberbergbaches. Diesen überqueren wir und steigen auf der anderen Seite wieder bergan. Vorbei an der Kaser Hütte (1.755 m) gelangen wir über zauberhafte Lichtungen bald zur 2.000 m-Marke. Ab hier führt der Weg gemächlich aber schmal und teils leicht ausgesetzt, hoch über dem Unterbergbach, in das Tal hinein. Mit etwas Glück hören wir nicht nur die Rufe der Murmeltiere, sondern erspähen auch das eine oder andere goldige Erdhörnchen. Nach dem ausgesetzten und teils seilversicherten Glidergang sehen wir erstmals unser Nachtquartier. Weiter hinten im Tal fordert uns dann eine Bachquerung, nach der wir über Serpentinen die Abzweigung zum Hochfeiler links liegen lassen und uns kurze Zeit später auf der einladenden Terrasse der Hochfeilerhütte (2.710 m) wiederfinden.

Taxishuttle Pfitscher Joch - Kehre Drei - Pfitscher Joch Der Shuttlebus Pfitscher Joch – Holz verkehrt von Mitte Juli bis Mitte September je nach Schneelage. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Anmeldung - besonders für Gruppen (auch außerhalb der angegebenen Zeiten) - erfolgt unter einer der folgenden Nummern: Mobil: +39 340 145 63 13 oder +39 334 335 60 77
Festnetz: +39 0472 63 01 21, oder +39 0472 63 02 10



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Höhenmeter 1485m
Höchster Punkt 2710m
Streckenlänge 16.2km
Gehzeit gesamt 8h 33min
Wegbeschaffenheit Anspruchsvolle, hochalpine Gesamtunternehmung für ausdauernde Bergsteiger. Der Umgang mit Pickel und Steigeisen muss beherrscht werden. Bis zur dritten Kehre der Pfitscher Joch-Straße ist der Weg unschwierig. Der Zustieg zur Hochfeilerhütte ist ein leichter Bergweg mit ein paar ausgesetzten Passagen, teils mit Drahtseilsicherung.

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