Bergseen und ein Aussichtsgipfel der Extraklasse / Tag 1

Die Aussicht vom Geier ist ebenso überwältigend wie eine Rast an den malerischen Gebirgsseen.
Von der Bushaltestelle geht es in wenigen Minuten zur Tuxer Mühle, einem faszinierenden bäuerlichen Kulturgut aus dem Jahr 1839. Von dort können wir die Fahrstraße zunächst noch durch den Wald abkürzen, bevor der Wanderweg schließlich auf den Forstweg mündet, auf dem wir gemütlich zuerst den Niederleger und dann den Hochleger der Junsbergalm erreichen. Dort befindet sich mit der Bergkäserei Stoankasern die letzte Bergkäserei des Zillertales. Sie ist ideal für eine Einkehr, bei der man unbedingt eine der Käsespezialitäten kosten sollte!
 
Gestärkt setzen wir unsere Tour in Richtung Junssee/Geier fort und werden dabei bereits kurz hinter der Alm von zahlreichen Murmeltieren beobachtet. Über einige kleinere Geländestufen führt uns der Weg Nr. 35 im Angesicht des mächtigen Massivs der Kalkwand und Torwand zu den Toten Böden, einem herrlichen Aussichtsplateau. Bei der Weggabelung halten wir uns rechts und sehen bald eine steile, grasige Geländestufe, die wir in einigen Kehren überwinden. Dort angekommen erwartet uns eine Tafel des Truppenübungsplatzes Wattener Lizum, das uns darauf hinweist, die markierten Wege nicht zu verlassen. Nun wartet noch ein kleiner felsiger Anstieg mit einer kurzen Seilversicherung und dann haben wir ihn erreicht, den malerischen Junssee. Bevor wir dem Weg zum Geier folgen, ist ein kurzer Abstecher zum Ufer fast schon Pflicht (Achtung: Seebad nur für Kaltwasserfans geeignet). Auf dem Weg zum Gipfel erreichen wir erst ein Joch, bei dem wir links abzweigen und nach wenigen Minuten den Geier erreichen (2.857 m). Hier öffnet sich ein traumhafter Blick auf die umliegenden Gebirgsgruppen wie die Zillertaler und Tuxer Alpen, das Karwendel oder die Stubaier Alpen. Wer sich wieder dem Wandern widmen will, steigt ein kurzes Stück Richtung Joch ab und hält sich dann links (Weg Nr. 02A) Richtung Lizumer Hütte. Zuerst steiler, dann zunehmend angenehmer nähern wir uns der schon bald in den Lizumer Böden sichtbaren Schutzhütte (2.019 m). Dort haben wir unser Tagesziel erreicht und dürfen guten Gewissens alle Annehmlichkeiten dieser Schutzhütte der ÖAV-Sektion Hall genießen!
 
Tipp
Wer etwas abkürzen möchte, kann in Tux ein Wandertaxi nach
Stoankasern buchen. An einem Tag pro Woche gibt es von Juni bis
September sogar einen reduzierten Preis. Infos und Anmeldung
im Büro des TVB Tux-Finkenberg unter www.tux.at bzw.
+43/(0)5287/ 8506.


Weiter Informationen zu den Verhaltenstipps im Naturpark Zillertaler Alpen >>>

 
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Höhenmeter 1450m
Höchster Punkt 2857m
Streckenlänge 13.2km
Gehzeit gesamt 5h
Ausgangspunkt Bushaltestelle Juns - Tuxer Mühle
Endpunkt Lizumer Hütte
Beste Jahreszeit Mitte Juni - Anfang Oktober
Wegbeschaffenheit Schmale Bergwege, bis Stoankasern großteils am Almweg, Insgesamt unschwierige 2-Tagestour durch einen landschaftlich grandiosen Teil der Tuxer Alpen. Es sind jedoch einige Steilstücke und ein kurzes Stück mit Drahtseilversicherung am Absatz zum Junssee zu bewältigen.

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